Fördermaßnahmen
Eine Ebene höherFörderung zum Themenfeld "Innovative Anwendungen der Plasmatechnik" im Rahmen des Förderprogramms "Optische Technologien"
Eine Grundvoraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland ist die Erforschung und Entwicklung innovativer Produkte und Produktionsverfahren. Als Schlüsseltechnologie leisten die Optischen Technologien, zu der die Plasmatechnik gehört, hierzu einen bedeutenden Beitrag. Deutschland verfügt auf dem Gebiet der Plasmatechnik über eine gute Position sowohl in wissenschaftlich-technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.
Die positiven Ergebnisse der bisherigen Förderung, die neu aufgeworfenen Fragestellungen und der damit verbundene Forschungsbedarf insbesondere in Teilaspekten plasmatechnischer Verfahren sind Anlass für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu dieser Bekanntmachung. Die Sicherung der Technologieführerschaft deutscher Unternehmen und die Marktdurchdringung sind vordringliche Ziele dieser Fördermaßnahme.
Schwerpunkte liegen auf folgenden Themenbereichen:
- Umweltschutz
- Reinigung von Luft
- Reinigung von Wasser
- Funktionale Beschichtungen
Weitere Informationen: http://www.bmbf.de/foerderungen/14944.php
Erinnerung: Neue deutsch-israelische Ausschreibung für gemeinsame FuE-Projekte
Die Fördermittel werden vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi (Deutschland) und vom Büro des Beauftragten für Wissenschaft des Ministeriums für Industrie, Handel und Arbeit (Office of the Chief Scientist - OCS) in Israel im Rahmen der EUREKA-Innovationsplattform bereitgestellt.
Es werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis 1.000 Angestellte) gefördert. An dem Gemeinschaftsprojekt sollten mindestens je ein deutsches und ein israelisches Wirtschaftsunternehmen beteiligt sein. Forschungseinrichtungen/Universitäten können sich als weitere Teilnehmer oder Auftragnehmer beteiligen.
Weitere Informationen zu diesem Programm sowie Ansprechpartner können auf der Seite des BMWi abgerufen werden. Der Ausschreibungstext kann hier als PDF-Dokument eingesehen werden.
Richtlinien über die Förderung zum Themenfeld "Biometrie" im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung
Die Projektvorschläge sollen relevante Technologien und Verfahren einschließlich Handlungsstrategien und gesellschaftlicher Fragestellungen einbeziehen. In jedem Fall wird eine umfassende Analyse des angestrebten Zugewinns an Sicherheit bzw. Komfort und der möglichen gesellschaftlichen Wechselwirkungen der Technologie erwartet.
Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss den Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche FuEuI(Forschung und Entwicklung und Innovation)-Beihilfen berücksichtigen. Dieser Gemeinschaftsrahmen lässt für KMU eine differenzierte Bonusregelung zu, die ggf. zu einer höheren Förderquote führen kann. Es findet die KMU-Definition der EU Anwendung (http://www.kp.dlr.de/profi/easy/bmbf/pdf/0119.pdf).
Weitere Informationen: www.bmbf.de/de/14168.php
BMBF-Bekanntmachung: Richtlinien zur Förderung von Anbahnungsmaßnahmen in der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Russland
Ziele der Fördermaßnahmen sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung. Vorzugsweise werden anwendungsnahe Vorhaben sowie Maßnahmen mit Industriebeteiligung (vor allem Kleiner und Mittlerer Unternehmen) unterstützt. Hiermit soll auch eine Grundlage für weiterführende Projektanträge in aktuellen Förderprogrammen des BMBF, in den thematischen Prioritäten des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union sowie in anderen forschungsrelevanten EU-Programmen (sowie darüber hinaus in Beteiligungen an Projekten russischer Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen, die thematisch den russischen Föderalen Zielprogrammen zuzuordnen sind) gelegt werden.
Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet. Die Bekanntmachung läuft bis zum 31. Dezember 2010.
Weitere Informationen: http://www.bmbf.de/foerderungen/14228.php
Optische Technologien
Das BMBF unterstützt mit der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Optische Technologien" industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU zur Stärkung ihrer Innovationsfähigkeit. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.
Die Förderung zielt auf risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben ab, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich der Optischen Technologien zuzuordnen sowie für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein.
Verfahren
Für Ihre Fragen stehen Ihnen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Der "Lotsendienst" hilft Ihnen bei grundsätzlichen Fragen zur Förderung. Detaillierte fachliche Fragen beantwortet jeweils der für einen Technologiebereich zuständige Projektträger. Für die Einreichung von Skizzen steht ein spezielles Online-Werkzeug zur Verfügung.
Daten zur Einreichung
Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.
BMBF Bekanntmachung über die Förderung zum Themenfeld "Quantenkommunikation" im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020"
Das BMBF unterstützt mit der Fördermaßnahme "Quantenkommunikation" Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen bei der Erforschung und Entwicklung von Komponenten und Konzepten für quantenoptische Systeme der Zukunft. Die Teilnehmer sollen durch die Förderung in die Lage versetzt werden, die erheblichen wissenschaftlichen Herausforderungen bei der Realisierung von Quantenrepeatern zu meistern. Langfristig soll die Fördermaßnahme die Voraussetzungen schaffen, damit Unternehmen in Deutschland vom Anwendungspotenzial der Quantenkommunikation profitieren können.
Die Fördermaßnahme zielt auf Innovation und Wachstum in Deutschland. Daher kommt der Verwertung der Projektergebnisse in Deutschland eine besondere Bedeutung zu. Da Innovations- und Beschäftigungsimpulse gerade auch von Unternehmensgründungen ausgehen, sind solche Gründungen im Anschluss an die Projektförderung des BMBF erwünscht. Unterstützung bietet hier der High-Tech-Gründerfonds der Bundesregierung. Weitere Informationen finden sich unter (www.high-tech-gruenderfonds.de).
BMBF-Bekanntmachung: Ultrakurzpulslaser für die hochpräzise Bearbeitung
Gegenstand der Förderung
Im Rahmen der zu fördernden Projekte sollen Arbeiten zur Erforschung und Entwicklung innovativer Ultrakurzpulsstrahlquellen und neuer Verfahrenstechnologien zusammen mit der entsprechenden System- und Anlagentechnik für die hochpräzise Materialbearbeitung sowie Anwendungen in der Medizin und den Lebenswissenschaften durchgeführt werden. Die Pulsdauern sollen dabei in der Regel zwischen 10 ps und 10 fs liegen.
Die Arbeiten eines Verbunds sollen sich auf einen der beiden folgenden Schwerpunkte konzentrieren:
- Erforschung und Entwicklung innovativer und anwendungstauglicher UKP-Strahlquellen, die insbesondere das Potenzial für eine Steigerung von Präzision und Produktivität der Bearbeitung aufweisen oder auf Grund besonderer Eigenschaften neue Anwendungsfelder für die Ultrakurzpulstechnologie erschließen.
- Erforschung und Entwicklung neuer Verfahrenstechnologien für die hochpräzise Bearbeitung auf der Basis verfügbarer Ultrakurzpulslaser für Anwendungen in der industriellen Fertigung, der Medizin oder den Lebenswissenschaften.
Verfahren
Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind zunächst dem Projektträger bis spätestens 31.05.2010 Projektskizzen vorzulegen.
Die vollständige Bekanntmachung finden Sie unter: http://www.bmbf.de/foerderungen/14203.php
Quelle: BMBF-Bekanntmachung vom 04.02.2010
Bundesforschungsministerium fördert Technologie für Körperscanner nach der Leitlinie "Mehr sehen, weniger zeigen"
Das BMBF legt bei dem gesamten Sicherheitsforschungsprogramm großen Wert auf die ethische Komponente. Deshalb ist eine geisteswissenschaftliche Begleitforschung fest in dem Programm integriert. Damit sollen Freiheits- und Persönlichkeitsrechte geschützt werden, bei gleichzeitigem Anspruch, höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Im Fall der Detektion von Explosivstoffen in Flughäfen bei Personenkontrollen gilt bei den Förderprojekten deshalb die Leitlinie: "Mehr sehen und weniger zeigen." Der Gefahrstoff soll präzise erkannt, der Mensch aber nur schematisch dargestellt werden. Mit ersten Ergebnissen wird Mitte 2010 gerechnet.
Weitere Informationen finden Sie unter www.Sicherheitsforschungsprogramm.de und auf der Website www.bmbf.de.
Bekanntmachung des BMWi
Richtlinie zur Förderung der Anbahnung von Technologiekooperationen mittelständischer Unternehmen mit wirtschaftlich-technisch bedeutsamen Ländern (ausgenommen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union). BAZ vom 08.05.2009.
Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Am 13. Februar 2009 hat die EU-Kommission der Öffnung des ZIM bis zum 31.12.2010 für ost- und westdeutsche Unternehmen bis 1000 Beschäftigte genehmigt. Damit können ab sofort auch diese Unternehmen entsprechend der Änderung der ZIM-Richtlinie vom 3. Februar 2009 entsprechende Anträge auf Förderung von Kooperations- und Einzelprojekten bei den Projektträgern AiF Berlin und EuroNorm stellen.
www.zim-bmwi.de/download/infomaterial/richtlinie-zim-ab-18.02.2009
Eurostars: BMBF vernetzt forschende KMU in Europa
Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Deutschland soll der Einstieg in die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung von nun an deutlich erleichtert werden: Das ist Ziel des neuen europäischen Programms Eurostars, an dem die Bundesregierung über das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt ist. Das BMBF hat das Programm mit initiiert und entscheidend dazu beigetragen, es auf den Weg zu bringen. Mit Eurostars sollen die Innovationskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit der KMU nachhaltig gestärkt werden. "Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unseres Arbeitmarktes in Deutschland und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftskraft unseres Landes. Eurostars soll den KMU über internationale Kooperationen in Forschung und Entwicklung Zugang zu neuen Märkten, Geschäftspartnern und Know-how ermöglichen, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Donnerstag.
Forschung und Entwicklung: Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen
Die Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen unterstützt Projekte, die durch Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und andere Projektträger in Niedersachsen durchgeführt werden. Themenfelder sind * Entwicklung, Transfer und Implementierung von Technologien und Innovationen in niedersächsischen Unternehmen / * Erkundung und Erforschung technologischer Zukunftsfelder für die niedersächsische Wirtschaft, / * Förderung des Dialogs zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Schule und Gesellschaft zu technologischen und nachhaltigen Innovationen. Antragsberechtigt sind niedersächsische Unternehmen (insbesondere KMU), * Hochschulen, nicht gewinnorientierte Forschungseinrichtungen, schulische und nicht gewinnorientierten außerschulische Bildungseinrichtungen. Projektvorschläge können direkt bei der Geschäftsführung der Stiftung eingereicht werden. Dazu reicht eine kurze Projektskizze.
www.zukunftsstiftung-niedersachsen.de/stiftung/foerderung.html
Bekanntmachung zur Förderung des Forschungsprofils der Fachhochschulen in den Fachprogrammen "Profil - Neue Technologien (Profil-NT)"
Die Beteiligung von Fachhochschulen an den Verbundprojekten der BMBF-Fachprogramme derzeit noch gering und soll deshalb intensiviert werden. Im Rahmen der Maßnahme Profil-NT wird den Fachhochschulen, die sich mit einem besonders herausragenden Forschungsbeitrag erfolgreich an einem Verbundprojekt der Fachprogramme beteiligen, eine zusätzliche Fördermöglichkeit gewährt. Die Fachprogramme, in deren Rahmen den Fachhochschulen Antragsmöglichkeiten zu "Profil-NT" eröffnet werden, werden in einer laufend aktualisierten Liste der Fachprogramme auf der BMBF-Homepage aufgeführt. (veröffentlicht am 25.01.07)
Förderung von „Wissenschaftlichen Vorprojekten“ (WiVorPro)
BMBF fördert seit 2006 Hochschulen und Forschungsinstitute, um neuartige und wichtige wissenschaftliche Themenstellungen im Bereich der Optischen Technologien noch schneller als bisher zu identifizieren und zu bewerten können.
www.photonicnet.de/content/portlets/bekanntmachungen/wivorpro/
"Transfer-" und "Gründungsprojekte"
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte einen stärkeren Beitrag zum Erkenntnistransfer aus DFG-geförderten Projekten leisten und bietet deshalb neue Fördermöglichkeiten an. Diese neue Art der Förderung soll insbesondere den „Transfer über Köpfe“ stärken und damit neue wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit den dazugehörigen Wissenschaftlern frühzeitig in Bereichen außerhalb des engeren Forschungsumfeldes ansiedeln. Das Hauptaugenmerk liegt deshalb auf dem kreativen wissenschaftlichen Nachwuchs.
Allgemeine Programminformationen:
- Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung
Unter dem Motto "Deutschlands Spitzencluster - Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung." soll der Wettbewerb die Innovationskraft der leistungsfähigsten Cluster aus Wissenschaft und Wirtschaft stärken und sie auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe unterstützen. - Hightech-Strategie für Deutschland
Die Bundesregierung wird in den Jahren 2006 bis 2009 rund 14,6 Mrd. € in die Hightech-Strategie investieren. Davon sind rund 12 Mrd. € für Forschung und Verbreitung neuer Technologien in den 17 Hightech-Sektoren vorgesehen. 2,7 Mrd. € sollen für wesentliche technologieübergreifende Querschnittsmaßnahmen bereitstehen. Für die Optischen Technologien sind in diesem Zeitraum 310 Mio. Euro eingeplant. - Das Rahmenprogramm "Mikrosystemtechnik"
BMBF stellt bis zum Jahr 2009 rund 260 Millionen Euro - Das Förderprogramm Optische Technologien
BMBF stellt bis zum Jahr 2006 rund 280 Millionen Euro zur Verfügung - Wichtige Links des BMBF / BMWi:



