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Erfolg im BMBF-Innovationswettbewerb Medizintechnik

Ein Gemeinschaftsprojekt, das die Universität Erlangen-Nürnberg als Koordinator gemeinsam mit dem Forschungszentrum Karlsruhe und der Siemens AG durchführt, ist Preisträger im diesjährigen „Innovationswettbewerb Medizintechnik“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Forschungsprojekt ist mit der Phasenkontrast-Röntgenbildgebung befasst und hat einen Gesamtumfang von 3,6 Mio. Euro. Davon übernimmt das Ministerium nun einen Anteil von 1,5 Millionen.


Bei der Entwicklung einer detailgetreueren Röntgenbildgebung ist der Lehrstuhl für Experimentalphysik (Teilchen- und Astroteilchenphysik) von Prof. Dr. Gisela Anton der Partner von Seiten der Universität.

Verschiedene Gewebe brechen Röntgenstrahlen unterschiedlich stark. Mit einem Computertomographie-Verfahren, das dieses Prinzip nutzt, können Weichteile beim Röntgen künftig kontrastreicher dargestellt werden. Die neue Technik, die in dem Projekt entwickelt werden soll, soll dabei helfen, Tumore und andere Gewebeveränderungen frühzeitiger aufzuspüren. Durch die bessere Bildqualität könnte zudem die Strahlungsbelastung der Patienten verringert werden.

Quelle: Kompetenznetze.de