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Neuer Meilenstein im Forschungsprojekt OPAL

Rekordwerte bei OLEDs: OSRAM punktet bei Effizienz und Lebensdauer

Nach nur zwei Jahren Entwicklungszeit erzielt OSRAM im Labor bereits Spitzenwerte für organische Leuchtdioden in warmweiß. Bei einer Effizienz von 46 lm/W strahlen die organischen Leuchtdioden für Lichtanwendungen (OLED Lighting) mit einer Helligkeit von 1000 cd/m² und erzielen eine Lebensdauer mehr als 5000 Stunden. Erstmals ist es damit gelungen, gleichzeitig zwei markante Kenngrößen für OLED zu verbessern, die bisher eher in gegenläufiger Abhängigkeit standen. Denn eine höhere Effizienz ging bisher stets zu Lasten der Lebensdauer und umgekehrt.

Der Farbwiedergabeindex (CRI) des fast 100 cm² großen Prototyps liegt bei 80. Bis zum März 2009 soll die Entwicklung so weit fortschreiten, dass ein Demonstrator eines energiesparenden OLED-Flächenlichtmoduls aus mehreren Lichtkacheln bei weniger als 10 W Leistungsaufnahme 500 lm Gesamtlichtstrom liefert.

OLED werden Premiumsegment mit stimmungsvollem Licht bereichern
OLED-Lichtquellen werden vor allem dort punkten, wo ihre speziellen Eigenschaften als Flächenstrahler mit hoher Lichtqualität überzeugen: In leuchtenden Tapeten, in stimmungsvollen Lichthimmeln oder als Lichttrennwände. Mit angenehm diffusem Licht, dessen Farbe sich individuell steuern lässt, werden OLED in Zukunft das Premium-Design-Segment bereichern, z.B. als Lichtkachel, die sich überallhin kleben lässt. Für breite Anwendungen müssen effiziente OLED in großer Stückzahl kostengünstig gefertigt werden können – ein wesentliches Ziel des Forschungsprojekts.

Gemeinschaftsprojekt von OSRAM, Siemens CT, Fraunhofer Gesellschaft und Universitäten

Die bemerkenswerten Ergebnisse wurden im Rahmen des Teilverbundprojekts ‚500 lm Multi-OLED-Modul‘ erreicht, das unter dem Forschungsprojekts OPAL läuft. Das Teilverbundprojekt beschränkt sich auf die Optimierung des Schichtsystems aus kleinen Molekülen, wobei die Schichten mittels Vakuumverdampfung hergestellt werden. Neben OSRAM arbeiten Siemens Corporate Technology, die Universitäten in Darmstadt, Braunschweig und Augsburg sowie das IPMS Dresden an dem Teilverbundprojekt.

Quelle: Pressemitteilung OSRAM