Tag der Offenen Tür: Lasertechnik zum Reinbeißen
Apfelgravur ist nur ein Beispiel für "knackfrische" Forschungsförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
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| Menschentrauben bildeten sich rund um den "Apfel-Tuner". Foto: W. Borrs/event-photo.biz Berlin |
Ein ganz besonderes Andenken an den Tag der
offenen Tür der Bundesregierung konnten Besucher im Bundeskanzleramt am
Wochenende mit nach Hause nehmen: Persönliche Botschaften auf einem
Apfel, eingraviert mit modernster Lasertechnik. Lange Schlangen
bildeten sich hier, um das originelle Geschenk zu "erstehen".
Der Laser ist das Universalwerkzeug schlechthin und als solches ein
perfektes Beispiel für einen Forschungsschwerpunkt des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). An
Laserarbeitsplätzen der Weltmarktführer TRUMPF und ROFIN Sinar konnten
Besucher die Faszination der Lasertechnik hautnah erleben - kleine
Metallteile mit dem Laser zusammenschweißen oder Gegenstände per Laser
beschriften.
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| Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte ausgewählte Aussteller auf der Bühne. Foto: W. Borrs/event-photo.biz Berlin |
Neben der Lasergravur zeigten die Optischen Technologien aber auch noch
andere interessante Ausstellungen rund um Licht und Laser, so einen
Pfad rund um die Geschichte des Lichtes vom Feuer bis zu modernster LED
und OLED-Beleuchtungstechnik. Philips zeigte modernste
OLED-Lichtquellen und OSRAM Opto Semiconductors präsentierte ein
OLED-Modellhaus, bei der transparente und flexible Folien auf
Fensterscheiben aufgebracht werden und so tagsüber als normale Fenster
fungieren, während sie bei Dunkelheit angenehmes und individuell
einstellbares Licht verbreiten - so wohnen wir morgen!
Auch aus der Medizin ist modernste Lichttechnik nicht wegzudenken. Mit
minimal-invasiven Methoden, nur kleinen Schnitten und kleinem Risiko,
können Ärzte in das Innere des Körpers sehen und dort krankhafte
Veränderungen diagnostizieren oder gar operieren. Mit einem echten
Endoskop versuchten sich die Besucher an einem künstlichen Torso als
Chirurg.
Die Optischen Technologien sind eine wichtige Schlüsseltechnologie und
stellen heute einen Weltmarkt von etwa 220 Milliarden Euro dar.








