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42. Heidelberger Bildverarbeitungsforum

Datum 09.03.2010
von 11:00 bis 17:00
Ort Heidelberg
Kontakt Reinhold Gleisinger
E-Mail Reinhold.Gleisinger@aeon.de     
Telefon 06181 – 520 51 27
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Lernende Bildverarbeitung - Neuroinformatische und statistische Ansätze

Beim Lernen ist der Mensch - oder allgemeiner gesagt, das Lebewesen - einem maschinellen Sehsystem noch weit überlegen. Dennoch gab es in den letzten Jahren im Bereich des maschinellen Lernens signifikante Fortschritte, sowohl im Verständnis des biologischen Lernens (neuroinformatische Ansätze) als auch im mathematischen Verständnis des Lernprozesses, insbesondere durch statistische und grafentheoretische Methoden. Da diese Fortschritte unmittelbar neue Anwendungen in der Industrie, Technik und der Wissenschaft ermöglichen, wurde das Thema Lernende Bildverarbeitung - Neuroinformatische und statistische Ansätze als Schwerpunktthema des 42. Heidelberger Bildverarbeitungsforums gewählt.

Mit dem FIAS Frankfurt Institute for Advanced Studies an der Universität Frankfurt konnte der ideale lokale Veranstalter für dieses Schwerpunktthema gewonnen werden. Eines der Forschungsgebiete des FIAS ist die Neuroinformatik. Vor kurzem konnte ein Bernstein Fokus zum Themenschwerpunkt Neurotechnologie in Frankfurt eingeworben werden. Ein Teil davon ist die Frankfurter Vision Initiative Vision in Man and Machine, an dem das FIAS, das Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, das Honda Research Institute Europe in Offenbach und die Forschungsgruppe Visual Sensorics and Information Processing der Universität Frankfurt zusammenarbeiten.

Die Vorträge behandeln sowohl die Fortschritte in den theoretischen Grundlagen als auch praktische Anwendungsbeispiele und geben so die Chance, sich über den aktuellen Stand der sich stürmisch entwickelnden lernenden Bildverarbeitung und der sich abzeichnenden neuen Möglichkeiten für die praktische Anwendung zu informieren.

Neben den ausgedruckten Vorträgen wird eine DVD mit einer elektronischen Version der Vorträge ausgegeben. Diese enthält auch die Unterlagen der meisten früheren Foren. Hierdurch wird den Teilnehmern in idealer Weise die Nacharbeit und das weitere Selbststudium ermöglicht. Die Pausen bieten eine gute Gelegenheit zur Diskussion, zum Erfahrungsaustausch und zum Knüpfen neuer Kontakte sowie die Möglichkeit, sich näher über die Forschungsarbeiten der lokalen Gastgeber zu informieren.

Das Programm steht online als PDF-Dokument zum Download bereit unter:

http://www.bv-forum.de/pdf/BVF42_Flyer.pdf.

Weitere Informationen zum Forum sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf unserer Website:

http://www.bv-forum.de;